 Unter den deutschsprachigen Pop-musikern zeichnet sich der Münch-ner Liedermacher durch seinen eigenen Stil aus.
Nicht herkömmlichen Mustern folgt er, wenn er die alten Themen der Melancholie, der Liebe und der Su-che nach Gott aufgreift: er setzt seine eigenen Akzente. Sein Regis-ter reicht vom wohligen Ausleben melancholischer Grundstimmungen über das stetige Werben um die unerreichbare Liebe, über das Hin-wenden zu Gott bis hin zur ener-gischen Aufforderung, aus der Me-lancholie auszubrechen und einen neuen Anfang zu wagen.
Seine Texte, die aus scheinbar ganz einfachen Worten leben, die leicht zugänglich sind, haben doch ihre eigene Tiefe und ihre eigene Gefühlsmacht. Gabriel Webers einschmeichelnde sanfte Stimme schlägt die Zuhörer schnell in Bann, lässt sie sich in den Texten selber finden und ihre eigene Situation überdenken.
Der junge Liedermacher, der nicht nur seine Texte, sondern auch in großen Teilen seine Musik selber schreibt, sucht stets den engen Kontakt zu seinem Publikum, und er findet dies in allen Altersgruppen und allen Schichten, bei allen, die sich Empfindungen noch bewahrt haben und sich nicht scheuen, auch Stimmungen hinzugeben.
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